Lustige Hochtourentage in den Weissmieshütten vom 3. – 5.Sep. 2021

Tourenleiter: Tinu
Tourenteilnehmer: Silvia, Pesche, Susanne, Leana

Drei Tage lang waren wir im Weissmiesgebiet unterwegs und drei Tage lang war die Laune bei den meisten TeilnehmerInnen durchwegs heiter. Doch wie könnte dies anders sein, wenn gewisse – im SAC bekannte – TeilnehmerInnen auf der Tour mit dabei sind?

Der Vorbau + Südgrat Jegihorn

Angefangen hat alles am Donnerstag, als Tinu beschloss, dass wir neben dem Südgrat den Vorbau gleich auch noch klettern, um aufs Jegihorn zu gelangen. Einer gewissen Teilnehmerin bereitete dies besonders Freude, vor allem in der Hütte, wenn wir über die Tour sprachen. Denn die Routen dort waren nicht besonders schwierig und das Vergnügen durch die Kletterei wurde somit verlängert.

Der Jegigrat und die Wein-Tour

Am Freitag gings dann weiter mit dem Jegigrat. Dieser hatte es durchaus in sich mit seiner Exponiertheit und den Platten, welche nicht ganz ohne waren mit den Bergschuhen. Doch wir leben alle noch und sind nun durch die Aussicht dort oben etwas reicher an schönen Erinnerungen.

Auf dem Weg zurück zur Hütte trafen dann auch die zwei Nachzügler zu uns. Denn diese waren durch eine Weindegustations-Tour verhindert. Ich möchte an dieser Stelle zittieren: «30 % aller TeilnehmerInnen dieser Wein-Tour machen diese nicht zu Ende, da sie konditionell zu anstrengend sei…». Man darf also auch den Titel «Weindegustations-Tour» nicht falsch verstehen und dieser Tour eine gewisse Ernsthaftigkeit zukommen lassen.
Von da an war dem Spass und dem «blöd schnurre» keine Grenzen mehr gesetzt. Das verdiente Panaché und Bier in der Hütte trugen in gewisser Weise auch zu der Stimmung bei (alles in einem gesunden Rahmen!).

Fletsch- und Lagginhorn

Nun zum Kernstück dieser Hochtourentage. Am Samstag gabs dann für alle noch die Fletschhornüberschreittung und die Besteigung des Lagginhorns. Etwas unter Zeitdruck, da wir natürlich vom Kreuzboden aus die letzte Bergbahn ins Tal nicht verpassen wollten. Schlussendlich ging jedoch alles auf und wir sassen lachend, erschöpft und zufrieden in der Bergbahn. Beim Verlassen der Talstation merkte Mann dann auch, dass ein Parkticket nicht gleich ein Bergbahnticket ist…

Leana

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