Tourenbericht Sektionstour vom 25. Januar 2020 – Bunderspitz

Um 7.20 Uhr treffen wir uns (9 SAC-NieselerInnen) nicht am Bahnhof – sondern beim grossen Parkplatz neben der Autobahnausfahrt. Für Viele passt das – Wenige müssen sich mittels Privat-Taxi dorthin chauffieren lassen.

Mit zwei Autos fahren wir Richtung Adelboden und dann übers Bunderle. Unser Fahrer mag keine offiziellen Parkplätze – er sucht sich «seinen» Platz, wo er schon immer parkiert hat. Ob er das Busli hier je wieder rausbringt???

Nach einer doppelten LVS-Kontrolle, die einige Tücken in sich hat, geht’s endlich los. Viele sind wahrscheinlich froh, sich bewegen zu dürfen und dadurch warm zu bekommen. Die Schneedecke ist spärlich und zwischendurch wird der Aufstieg richtig abenteuerlich. Doch unser umsichtiger Tourenleiter Dieter findet immer einen Weg.

Wenn ich die dünne Schneedecke, bzw. die daraus hervorguckenden Steine so betrachte, dann schwant mir Böses für die Abfahrt. Hmmmm – im worst case gebe ich meine zerschundenen Skis dann einfach der Frau des Sportgeschäftes-Inhabers gleich mit für die Belags-Sanierung…

Dieter schlägt ein so gutes Tempo an, dass es den Meisten möglich bleibt, sich zu unterhalten. Wie unser «Ober-Brichti» trocken bemerkt: Er in der Männergruppe sei ganz still gewesen – doch zwei Frauen hätten ununterbrochen geschwatzt. Na ja – es war toll, sich während des Gehens noch austauschen zu können und nicht mit «Zunge bei Fuss» den Berg hochzujapsen. Und all die Sprüche, Witze und das sich Hochnehmen der «wir kennen uns seit Ewigkeiten»-Teilnehmenden haben hoffentlich die «Neueren» nicht ganz vergrault.

Kurz unterhalb des Gipfels lassen wir die Skis zurück – die sind nun schon genug übers Gras gezogen worden –und gehen das letzte Stück zu Fuss nach oben. Der Ausblick ist herrlich und wir geniessen ein gemütliches Zmittag.

Zwei Schneeschuh-Türeler kommen auf den Gipfel und es gibt einige Voten im Sinn von «ist nicht die schlechteste Wahl heute»… Ja, es machen sich wohl Einige Gedanken über die Abfahrt und die zu erwartenden Steine. Doch Dieter findet immer wieder gute Passagen – und die Abfahrt ist deutlich besser als befürchtet. Oben finden wir tolle Hänge und können sogar noch herrliche Pulver-Spuren ziehen, unten wird’s schwieriger, doch zurück beim Auto darf ich feststellen, dass ich meine Skis nicht der Frau des Sportfachgeschäftes-Inhabers mitgeben muss. Ich und meine Skis hatten Glück – keinen Stein schlimm getroffen 😊. Zurück bei den Autos zeigt sich auch, dass unser Chauffeur sein Busli tatsächlich problemlos zurück auf die Strasse bringt. Schade – das hätte noch ein paar dumme Sprüche (mehr) gegeben…  😉

Den tollen Tourentag beenden wir in einem angeschriebenen Haus in Frutigen. Ganz herzlichen Dank an Dieter, der nicht nur die Tour souverän geleitet hat, sondern die Teilnehmenden auch noch zum Abschluss-Trunk einlud! MERCI !!!

Manuela

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