Tourenbericht Senioren Buufal – Schafarnisch – Rychisalp

Nach einigen Problemen mit verspäteten oder falschen Anmeldungen (für die Fehler war nicht der Organisator verantwortlich) starteten wir um zirka halb zehn anfänglich über schöne Alpen bis zur sumpfigen Alp Äbi.

Etwas erstaunt waren die 8 Männer ob der fehlenden Frauen schon. Es wurde gewitzelt, dass wir wieder wie früher als reine Männergruppe unterwegs sind. Glücklicherweise sind diese Zeiten aber vorbei und ich hoffe schon, dass sich die Frauen künftig wieder beteiligen werden.

Ab hier gings in der Ostflanke etwas ruppig hoch bis auf den Übergang Chüearnisch. Kurz unterhalb der Alp konnten wir noch aus nächster Nähe eine Kreuzotter beobachten. Anschliessend bestiegen wir über eine anfangs steile Flanke inmitten von schönsten Frühlingsblumen in einer guten Stunde den Gipfel des Schafarnisch. Woher der Name «Arnisch» stammt, konnte weder Google noch die Einheimischen erklären. Die Bezeichnung könnte möglicherweise aus dem englischen stammen und Schafskopf bedeuten. Wenn jemand über diese eigenartigen Namen mehr weiss, wäre ich dankbar, wenn er mir dies mitteilen könnte.

Nach einer ausgiebigen Gipfelpause gings teils steil bergab durch mehrere Schneefelder zur Rychisalp. Vor dem letzten Abstieg gabs noch einmal inmitten einer Vielfalt von Frühlingsblumen den letzten Halt.

Hansruedi Aegerter liess es nicht beim mitgeführten Gipfelwein bewenden. Er lud alle Teilnehmer zu sich nach Bunschen ein, wo seine Frau extra eine «Züpfe» gebacken hatte. Besten Dank Anni und Hansruedi für das feine «Vespermal» und das Bier.

Besten Dank auch für die kompetente Führung auf einen weiteren Simmentaler Gipfel und die ausführlichen Gebietserklärungen.

Urs Hofer

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