Tourenbericht Senioren Lötschenpass, 28.08.2019

Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Kleinbus durch die engen Flühe und Tunnels ins Gasterntal starteten wir pünktlich kurz nach 08.00 Uhr in Selden über die Hängebrücke und einer anschliessenden Steilstufe zur Gfelalp, wo wir den ersten kurzen Halt einlegten. Ab da gings noch einmal steil bergwärts zu einem flacheren Boden bei Schönbüel, wo wir einen längeren Zwischenhalt einlegten. Der nächste Aufstieg über Balme zum Lötschengletscher war nicht weniger steil. Wegen der Unmassen von Geröll war der Gletscher bei der Querung zur Moräne nur noch teilweise sichtbar. Lediglich unterhalb der Balmhornflanke war noch ein Streifen weisser Gletscher sichtbar, welcher sich bis in den Bereich westlich des Lötschenpasses hinzog.

100 Meter unterhalb der SAC Hütte auf dem Pass kamen wir trotz kurz einsetzendem Regen in den Genuss von einem guten Wallisertropfen, gespendet von Kurt Binggeli. In der Hütte wurde dem feinen selbstgebackenen Kuchen mit Kaffee reichlich gefrönt. Die freilaufende Hühnerschar auf 2690 Metern macht das Backen der weitum berühmten Kuchen erst möglich. Der Abmarsch verzögerte sich noch etwas, da sich einige wohl nicht von den netten Hüttenwartinnen trennen konnten.

Der zweistündige Abstieg unterhalb des Kleinhockenhorns und des Schilthorns zog sich noch in die Länge. Auf der Lauchernalp liessen wir die Tour bei einem kühlen Grossen ausklingen und fuhren 1 Stunde früher als vorgesehen mit der Kabinenbahn ins Tal und mit dem Postauto nach Goppenstein.

Herzlichen Dank an Kurt Binggeli für die gute Führung und den edlen Tropfen. Es kam bei einigen Teilnehmern der Verdacht auf, dass Kurt wegen des für Senioren doch recht zügig angeschlagenen Schrittes wohl vorher einen Energy-Drink eingenommen haben musste.

Urs Hofer

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