Tourenbericht Senioren LVS Training, 01. Dezember .2021

Die Anwesenden wurden nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Lawinenkunde und Rettung in 3 Arbeitsgruppen unter der Leitung von Christian Karlen, Franz Weibel und Urs Hofer eingeteilt. Diese Gruppen übten mit den Leitern diverse Suchtaktiken im offenen Gelände sowie das Suchen im Wald.

Im Grossen und Ganzen klappte die Handhabung bei allen recht gut. Erfreulicherweise sind heute alle Teilnehmer im Besitze einer neuen Gerätegeneration. Die Zeit der Analoggeräte scheint doch endgültig der Vergangenheit anzugehören.

Die Grobsuchen beherrschten alle Teilnehmer problemlos. Bei der Feinsuche passierten noch einige Fehler im nicht konsequenten Anwenden des Fadenkreuzes. Es gilt zu beachten, dass bei der Feinsuche die Distanzanzeige wichtiger ist als der Pipston.

Bei der kleinsten Distanzanzeige (das können bei Tief-Verschütteten auch mehrere Meter sein) oder bei einer Anzeige von 1 Meter und weniger sollte unverzüglich mit spiralförmigem Sondieren angefangen werden.

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass nicht immer die nächste verschüttete Person angezeigt wird, sondern das stärkste Signal.

Bestens danken möchte ich Georg und Johanna Steigmeier, welche uns mit den selbst gebackenen Weihnachtsguezli verwöhnten. Traditionsgemäss wurde dazu Glühwein serviert. Ebenfalls herzlichen Dank Christian Karlen und Franz Weibel für die Übernahme von je einer Gruppe.

Urs Hofer

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