Tourenbericht Senioren Schibe

Wie immer hat Hansruedi an alles gedacht und das Zaunmaterial für die Umzäunung unserer Autos im Weidegebiet mitgenommen.

Der Aufstieg erfolgte anfangs recht angenehm dem Strässchen hinauf bis Waldriedweideni. Schon bald standartmässig bei Hansruedis Touren erwartete uns seine Frau Anna mit Kaffee und Gipfeli auf gedecktem Tisch im Freien. Von dort gings kurz weglos über eine Weide bis zum Waldeingang, wo uns ein steil verlaufender Holzerweg im angenehm kühlen Schatten des Waldes bis Schwadrei erwartete. Trotzdem war Schwitzen angesagt. Nun gings wieder gemütlich dem Strässchen entlang bis zur Alp Homad, wo Hansruedi vorgängig unser Ankommen angekündigt hatte, da dort ein Hütehund hätte Probleme machen können. Leider erfuhren wir von der Sennerin, dass der Hund seit dem Vorabend spurlos verschwunden sei.

Jetzt gings erneut steil auf einem nur noch schwach erkennbaren Bergweg hinauf zur Schibe, wo wir eine verdiente Gipfelrast einlegten. Das einmalige Berg Panorama mit vielen Alpenblumen im Vordergrund faszinierte alle gleichermassen.

Die anschliessende Querung über Hahnen erforderte absolute Trittsicherheit und wurde zur Herausforderung vor allem für Isaak, welcher nur mit besseren Turnschuhen bekleidet war. Ein ernster Appell an Isaak, das nächste Mal unbedingt mit hohen Schuhen zu erscheinen, muss unbedingt eingehalten werden. Im Abstieg zur Vorder Rychisalp hatte Koni allerhand zu tun, die Verfolgung durch die Rinder von seinem Hund Pando abzuhalten. Auf der Alp angekommen war vorerst die Meinung, den Weg talwärts unmittelbar fortzusetzen. Da hatten wir aber die Geschäftstüchtigkeit der Jungen Sennerin nicht einberechnet. Sie erklärte uns, dass sie uns schon lange habe sehen können und deshalb das Kaffeewasser schon mal gekocht habe. Kurz darauf sassen wir an einem grossen Tisch vor der Hütte an einem reich gedeckten Tisch mit Kaffee, Schnaps, Käse, und Keksen. Dies alles zu einem sehr günstigen Pauschalpreis welchen Hanna dem spendenfreudigen Hansruedi Verdankens weise streitig machte. Selbstverständlich erklärten sich viele bereit, der netten Sennerin ein heuriges Mutschli abzukaufen.

Nun gings weiter auf einem alten steilen Weg talwärts Richtung Nässelbode, wo die Fussgelenke von Isaak wohl noch einiges auszuhalten hatten.

Zum Abschluss der Tour lud uns Hansruedi noch zu einem Drink zu sich nach Hause ein. Der Drink entpuppte sich als reichhaltiger Imbiss mit Getränken, selbstgebackener Züpfe, Hobelkäse und Beilagen. Anni klärte uns auf, dass heute Hansruedis Geburtstag sei und er doch langsam an seinen Rücktritt als Tourenleiter nachdenke. Herzliche Gratulation Hansruedi von uns allen und Danke Euch beiden herzlich für Speis und Trank. Wir hoffen aber schon, dass deine Gesundheit es zulässt, in den nächsten Jahren noch weitere solch unvergessliche Touren für uns organisieren zu können.

Urs Hofer

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