Birghorn-Gasteretal-Kandersteg

Wegen einer Terminverschiebung der Tour um 2 Wochen auf Ostern konnte die Mehrzahl der Angemeldeten nicht teilnehmen. So führten wir die Tour zu Dritt durch und durften sehr gute Verhältnisse geniessen.

Nach der Fahrt ins Lötschental, sowie Gondel- und Sesselliftfahrt bis auf den Hockenhorngrat, fuhren Marianne und Oliver Lüscher sowie ich als Tourenleiter  erst mal ein Stück über die Piste ab und querten bis zur Aufstiegsroute. Nach dem Montieren der Felle und von Anfang an der Harscheisen ging es los und unter dem Elwertätsch hindurch zum nächsten Gipfel, dem Birghorn. Es waren mehrere Gruppen unterwegs, einige waren offensichtlich nicht im Besitz von Harscheisen und bekundeten einige Mühe. Vom Skidepot ging es über Felsen zum Gipfel.

Die Abfahrt erfolgte wie ausgeschrieben gegen Norden ins Gasteretal. Die Abfahrt war wild und einsam. Zuerst über weite Hänge und Gletscher zogen wir unsere Schwünge. Bei „uf de Schafgrinde“, wechselten wir hinüber ins „Alpelti“. Der Schnee wurde immer weicher und rarer. Auf den letzten Schneeresten in den Runsen gelangten wir, unterbrochen von einige Tragepassagen, in den Talboden von Heimritz, wo mit aufgebundenen Skiern der grosse Marsch begann. Die Strasse ins Gasteretal befindet sich noch in Wintersperre, wodurch der Weg zum Bahnhof Kandersteg nur per pedes zu bewältigen war.

Vermutlich muss die Abgeschiedenheit und Wildheit der Tour halt mit langem Rückweg erkauft werden, was in dieser grandiosen Landschaft ja auch  seinen Reiz hat. Ich danke den Teilnehmern für ihre grosse Ausdauer!

Der Tourenleiter

Dieter

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