Fonduetouren, 12. / 13. Februar 2022

Am Samstag trafen wir uns in Spiez am Bahnhof, um mit den Privatautos nach Adelboden zu fahren. Den Stau auf der Hauptstrasse konnten zum Glück alle noch in letzter Minute umfahren.

Im Ahorni angekommen, klebten wir die Felle auf die Ski und machten uns auf den Weg. Unterwegs wurden viele angeregte Diskussionen über bevorzugte Routenwahl oder den Kalorienbedarf bei sportlicher Aktivität geführt. Durchschnittlich sollte man nämlich pro Stunde 60g Kohlehydrate zu sich nehmen. Nach Bunderchummi erreichten wir den sonnigen Teil der Tour. Mit frühlingshaften Temperaturen stiegen wir dem Gipfel entgegen, welchen wir nach ca. 3h erreichten. Oben haben wir die Ski ein wenig unterhalb des Gipfels deponiert um zu Fuss für das Gipfelfoto zu posieren. Als wir mit dem Mittagessen begonnen haben, traf auch die JO ein.

Die Abfahrt war bis auf wenige Stellen ein wahrer Genuss mit unverfahrenem Pulverschnee.

Mit den Autos ging es dann zurück nach Kandersteg. Ein Teil der Gruppe machte sich dann mit den Tourenski auf den Weg in die Winteregg. Für den Weg wollten wir uns nicht zu stark anstrengen, sondern wollten einen romantischen Aufstieg geniessen. 😊

In der Hütte wurden wir warm empfangen und freuten uns auf das wohlverdiente Fondue, welches Bettina exzellent zubereitete. Nach dem Nachtessen galt es für Melanie ernst. Zu dem Zeitpunkt war sie nur im SAC Basel Mitglied, was für die anderen Niesen-Mitglieder natürlich ein gefundenes Fressen war. So wurde dann so lange argumentiert, bis Melanie keine andere Wahl mehr hatte, als sich mit dem Beitritt in unsere «Sekte» einverstanden zu zeigen.

Am Sonntag war Tagwacht um 07:00 Uhr und Abmarsch um 08:00 Uhr. Pünktlich verliessen wir die Hütte mit dem Ziel Roter Totz. Die Temperaturen waren noch weit unter dem Gefrierpunkt und teilweise blies uns ein eisiger Wind entgegen. Kurz nach dem Schwarenbach machten wir an einer Windgeschützten Stelle eine kurze Rast um unsere Energiespeicher aufzutanken (siehe oben). So haben wir uns mit einem stetigen Schritt dem Gipfel genähert und wie zuvor gehört, in regelmässigen Abständen kurze Pausen eingelegt. Nach 3h 45min erreichten wir diesen dann auch. Oben haben uns ein leichter Wind aber auch die wärmende Sonne eine angenehme Mittagspause verschafft.

Die Abfahrt durch das Üschenental war sagenhaft. Man musste sich schon sehr Mühe geben, um nicht mehr so tollen Schnee zu finden. Stifu hat es trotzdem geschafft!

In zügigem Tempo und ohne viel zu stöckeln konnten wir auch den gesamten unteren Teil des Tals befahren. Kurz bevor wir bei der Talausfahrt den Schatten erreichten, legten wir nochmals eine Pause ein, um die letzten Sonnenstrahlen zu geniessen. Die Abfahrt nach Kandersteg verlief ereignislos, auch wenn der Schnee nicht mehr ganz so frisch war.

Bei der Stockbahn trafen wir dann wieder auf die JO. Hier verabschiedeten wir uns und verteilten uns wieder auf die verschiedenen Autos um rechtzeitig vor dem grossen Stau in Reichenbach nach Hause zu kommen

Patrick Morgenthaler

zurück