Tourenbericht Senioren Grächen Saas Fee Höhenweg, 06. Juli 2022

Nach der Ankunft in Grächen hatte wir eine halbe Stunde Zeit, bis die Gondelbahn nach Hannigalp in Betrieb genommen wurde. Diese Zeit nutzten wir für einen Kaffee mit Gipfeli in der nahe gelegenen Bäckerei.

Kurz vor 09.00 Uhr gings stetig leicht aufwärts durch lichte Arven Wälder mit wunderbarer Aussicht auf das Bietschhorn und die Berner Alpen. Nach der Begrüssung und Bekanntgabe, dass leider Wittwer Res krankheitshalber kurzfristig absagen musste, instruierte uns Hansruedi absolut zu Recht, dass beim Fotografieren und beim Betrachten der Gegend besser stillgestanden werden sollte. Teilweise war der gut angelegte Weg doch recht ausgesetzt. Ebenfalls regte er an, bei diversen Passagen Abstände einzuhalten, da verschiedentlich mittels Tafeln auf mögliche Steinschlaggefahr aufmerksam gemacht wurde.

Trotz seines Alters führte uns Hansruedi in sportlichem Schritt über den schmalen und recht ausgesetzten Gebirgsweg Richtung Balfrinalp (die angeschriebene Zeit wurde von uns Senioren um eine halbe Stunde unterboten).

Nach einem ersten Drinkhalt gings wieder auf und ab, teilweise über Geröllhalden bis zum höchsten Punkt unserer Wanderung auf zirka 2600 Meter. Rechterhand waren während langer Zeit der Balfrin und der Riedgletscher zu sehen, linkerhand sah man ins Saasertal bis nach Visp und am Gegenhang den uns schon bekannten Weiler Gspon. Ebenfalls die bekannten Gipfel des Fletschhorns, des Lagginhorns und das Weissmies zeigten sich in voller Pracht.

Nach der Mittagsrast am romantischen Bach unterhalb des Riedgletschers wanderten wir erneut bergwärts, wobei wir im Tal die Dörfer Eisten, Ahorn, Saas Balen, Bidermatten und Saas Grund ausmachen konnten.

Müde von der doch recht langen Wanderung freuten wir uns in Saas Fee auf einen Schlusstrunk. Sami wollte uns eingangs Saas Fee in ein kleines Restaurant führen, das aber leider geschlossen hatte. Der Wirt, welchen wir kurz darauf antrafen, sagte uns, dass bis zum Busterminal kein weiteres Restaurant vorhanden sei. Weit gefehlt, kurz darauf erblickten wir ein Hotel mit Gartenrestaurant, wo uns die freundliche Wirtin mit Bier und Panaché überschwemmte. Zudem offerierte sie noch ein paar Chips. Herzlichen Dank Katrin für die Übernahme der Getränke.

Herzlichen Dank auch Hansruedi für die umsichtige Führung der Tour, welche er mit seiner Tochter eine Woche zuvor schon einmal abgelaufen war.

Urs Hofer

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